Ihr werdet Euch einer heiligen Mission: Eure Künstlerin zu behüten, zu promoten und aus ihr eine Ikone zu machen – alles, ohne dass Caterina Valente Euch je darum gebeten hätte. Was Ihr mit Eurem zweiten Management ausgehandelt habt, davon wissen wir nichts… außer dem, was man so hört und sagt. Wie Ihr wisst, ist Gossip jedoch nicht Teil unseres Seins.
Euer Einsatz in all den verschiedenen Veröffentlichungen – seien es die Boxen von Bear Family Records, die Liner Notes bei Vocalion oder die Diskografie – all dem zollen wir großen Respekt für die Hingabe, den Zeitaufwand und den persönlichen Einsatz. Wir wissen das durchaus zu schätzen.
…doch hier und da seid Ihr wirklich zu weit gegangen. Ihr habt einfach über Caterinas Kopf hinweg entschieden und, was Ihr vielleicht nicht wusstet, einen gewissen Schaden angerichtet.
**Herr Burwiek**, wussten Sie, dass kein einziger Cent der von Ihnen organisierten Veröffentlichung der PYE-Alben an Caterina Valente ging? Tatsächlich gingen die Tantiemen an Roy Budd, der sie an Caterina weiterleiten sollte – was er jedoch nicht getan hat. Nach seinem Tod war sein eigener Sohn der erste Gläubiger, denn Herr Budd konnte nicht einmal den Unterhalt für seinen Sohn bezahlen. Was hat er wohl mit dem Geld gemacht? Caterina bestand darauf, dass die Sache nach Roys Tod abgeschlossen sein und niemand weiter um Royalties aus diesen Verträgen kämpfen sollte.
Nun, Herr Burwiek… hätten Sie die Künstlerin gefragt, hätte man dies viel besser planen und ausführen können. Aber wie immer: Sie wissen ja alles besser.
Und nun, kaum dass die Künstlerin verstorben ist, arbeiten Sie beide bereits an drei neuen Projekten – drei CDs von “The Bears” mit Titeln, die nicht lizenziert sind, und Sie palavern über Valente, als ob Ihr die einzigen Koryphäen zum Thema Caterina Valente wäret!
Ihr wisst nicht einmal die Hälfte über Caterina Valente.
Für die Zukunft: Lassen Sie es sein. Legale Schritte könnten für Sie unangenehm werden.
